Heimatverein Rüsselsheim 1905 e. V.
http://www.echo-online.de/region/ruesselsheim/Opel-Werk-trifft-auf-Opel-Wurst;art1232,2565834  28. Januar 2012  | pel Opel-Werk trifft auf Opel-Wurst Heimatverein – Dokumentation über 150 Jahre Opel – Beitrag zur aktuellen Diskussion
Der Anfang ist gemacht: Im Internet dokumentiert der Heimatverein die Entwicklung des Opel-Werks. Das erste Kapitel „Opel Werksansichten bis zum großen Brand 1911“ (Foto) ist bereits zu sehen. Screenshot: Echo | | Der Anfang ist gemacht: Im Internet dokumentiert der Heimatverein die Entwicklung des Opel-Werks. Das erste Kapitel „Opel Werksansichten bis zum großen Brand 1911“ (Foto) ist bereits zu sehen. Screenshot: Echo Aus Anlass von 150 Jahre Opel, dem 175. Geburtstag des legendären Firmengründers Adam Opel und der aktuellen Diskussionen um Erhalt oder Abriss von Teilen des Altwerks für den Bau eines Einkaufszentrums will der Heimatverein den Bürgern vor Augen führen, wie das Werk in anderthalb Jahrhunderten allmählich gewachsen ist und sich verändert hat. Die 150 Jahre Opel im Bild wollen strukturiert sein, weswegen der Verein die Dokumentation der mit einem Kuhstall in der Ochsengasse beginnenden Erfolgs- und Wachstumsgeschichte des Opelwerks in Kapitel chronologisch untergliedert hat. Das Erste ist schon im Internet zu bewundern und zeigt das Werden des Werks vom Fachwerk-Kuhstall bis zum Großareal unmittelbar vor dem Brand 1911, auf dem schon zahlreiche Schornsteine qualmen und die bis heute die Außenansicht prägenden
beeindruckend langen Backsteinfassaden viele Stockwerke in die Höhe streben. Aus dem Jahr 1868 ist nicht nur eine Ansicht des damaligen Werks zu sehen (mit nur einem Schornstein) sondern auch ein Hochzeitsfoto von Sophie und Adam Opel. Die folgenden Kapitel will der Verein jetzt im Vierzehn-Tages-Turnus dazu stellen. Gelegenheit für die Bevölkerung, dem Heimatverein Bildmaterial für die historische Werksschau im Internet zur Verfügung zu stellen. Nach den schon existierenden Seiten „Das Werk bis 1911“ und „1911 - der Brand“ (hier wird ein Link zu dem Ende vergangenen Jahres im ECHO erschienen Artikel zum hundertsten Jahrestag des das Werk stark verändernden Brandes gelegt), lauten die geplanten Kapitel „1911 bis 1945“; „1945 Zerstörung/Aufbau“ sowie „1945 bis heute“. Vorsitzender Manfred Powalka ist dankbar für jedes Foto aus diesen Zeitabschnitten, erst unlängst seien ihm von einem Privatmann fünf Fotos aus der Zeit der Kriegszerstörung und des Wiederaufbaus zur Verfügung gestellt worden. Mit Blick auf die aktuelle Diskussion um Denkmalschutz und Abriss sei besonders die Zeit zwischen 1911 und 1945 entscheidend, als viele der jetzt zur Debatte stehenden Gebäude gebaut worden seien. Mit der Opel-Schau im Internet will der Heimatverein auch die Entwicklung der drei
Opel-Hauptprodukte dokumentieren, der die Kapitel „Nähmaschinen“, „Fahrräder“ und „Automobile“ gewidmet werden. Auch hierzu sind Fotos von Bürgern hochwillkommen. Amüsement und einen Blick über den Rüsselsheimer Tellerrand hinaus verspricht das Kapitel „Opel? Aber nicht Adam...“. Hier wollen Powalka und seine Mitstreiter Firmen vorstellen, die Opel hießen oder im Namen trugen, aber nichts mit Opel in Rüsselsheim zu tun hatten. Da habe es etwa den Opel-Kinderwagen des sächsischen Spielzeugherstellers Opel & Kühne gegeben, bei dessen Vermarktung der Name Kühne schlicht weggelassen und das Opel- Signet dem des Opel-Doktorwagens verdächtig angepasst worden sei. Kein Profiteur des Opelmarkenglanzes war sicher August Opel aus Apolda in Thüringen, der seit 1832, also 30 Jahre vor Adam Opel, schon mit Opel-Produkten in Erscheinungen getreten war. Allerdings nicht mit technischen Dingen, sondern mit Wurstwaren – der Thüringer Opel war Metzgermeister.   Kontakt Die Homepage des Vereins lautet www.heimatverein-ruesselsheim.de. Fotos für die geplante Opel-Gesamtschau nimmt Vorsitzender Manfred Powalka entgegen. Kontakt: Telefon 0172 6118382 oder via E-Mail: manfred.powalka@t-online.de.
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